Jugend will sich-er-leben

Jugend will sich-er-leben (JWSL) ist ein Programm für Auszubildende zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

Gestartet ist es bereits im Jahr 1972. Heute ist es das größte branchenübergreifende Präventionsprogramm für Auszubildende. Für Sie als Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger bietet JWSL die Möglichkeit, sich bereits zu Beginn des Berufslebens mit den Risiken und Schutzmaßnahmen in der Arbeitswelt vertraut zu machen.

2022 feiert JWSL sein 50jähriges Jubiläum - immer ausgerichtet an aktuellen Bedürfnissen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Berufsschulen bekommen zu jährlich wechselnden, branchen- und berufsübergreifenden Themen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt. Im Berufsschuljahr 2021/2022 steht Hautschutz im Mittelpunkt der Präventionsarbeit.

In den vergangenen Jahren wurden die Themen Kommunikation, Sucht, Fehlerkultur und Wegeunfälle beleuchtet.

 

Auszubildende wünschen sich mehr Austausch zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Jugend will sich-er-leben (JWSL) präsentiert Ergebnisse einer Umfrage 

Im Auftrag der DGUV befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Sommer 2021 insgesamt 1.004 Personen im Alter von 16 bis 30 Jahren zu ihren Erwartungen an Sicherheit und Gesundheit in der Ausbildung. Die Befragten wurden per systematischer Zufallsauswahl ausgewählt. 653 der befragten Personen besuchen oder besuchten eine berufsbildende Einrichtung.

In der Umfrage sagten 72 Prozent der befragten 16- bis 30-Jährigen Nutzer von berufsbildenden Einrichtungen, dass sie klare Regeln zum Arbeitsschutz und zur Erhaltung ihrer Gesundheit wünschen. Insgesamt solle es laut 63 Prozent der Befragten mehr Austausch zu diesen Themen im Rahmen der Ausbildung geben.

Vielen Azubis geht es jedoch nicht nur um Regeln: Nahezu alle Auszubildenden (95 Prozent) bevorzugen eine zeitgemäße Präventionsarbeit, die auch moderne Unternehmenskultur behandelt: beispielsweise die Themen Mitarbeiter-Kommunikation oder den richtigen Umgang mit Fehlern.

57 Prozent der Azubis erwarten den Einsatz von digitalen Medien und sehen beispielsweise Videoclips als geeignetes Medium zur Vermittlung von Präventionsthemen. Fast die Hälfte (41 Prozent) wünschen sich Angebote zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in den sozialen Medien.

Die Antworten im Detail kann man dem Tabellenband Unfallschutz der forsa entnehmen.