Drogenmissbrauch

Im Hintergrund von mehreren Flaschen trinkt eine Person aus einer Flasche

Alkohol ist in unserer Gesellschaft nicht wegzudenken. Kein Anlass, wo nicht ein Glas Sekt oder Bier angeboten wird. Regelmäßiger Alkoholkonsum kann schwer krank und abhängig machen. Alkohol hat negative Auswirkungen auf Körper und Geist, mit jedem Schluck mehr. Das Risiko negativer Auswirkungen ist für Jugendliche und junge Erwachsene höher als für Erwachsene, weil sich ihre Organe und vor allem das Gehirn noch entwickeln. Es ist für Mädchen höher als für Jungen.

Wenn Sie mehr zum Thema Alkohol erfahren und vor allem über die Risiken aufgeklärt werden wollen, besuchen Sie die Webseite www.kenn-dein-limit.info der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Drogenmissbrauch im Job:
Wer regelmäßig alkoholisiert oder von anderen Substanzen berauscht bei der Arbeit erscheint, riskiert die Kündigung. Sie können in diesem Zustand Ihre Arbeit nicht vernünftig ausführen. Vor allem stellen Sie für sich und andere eine Gefahr dar!

Erleidet ein Mitarbeiter einen Unfall, der durch Alkoholeinfluss wesentlich verursacht wurde, so ist er nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt und der Schaden nicht abgedeckt.

Mehr Informationen (auch zu weiteren Substanzen) und zu Beratungsangeboten finden Sie auf www.drugcom.de, einem Projekt der BZgA.

Rauchen kann tödlich sein. Dieser Warnhinweis ist auf jeder Zigarettenpackung zu lesen. Die meisten Raucher lassen diese Warnhinweise und Schockfotos unbeeindruckt.

Tatsache ist aber, 90 % aller Todesfälle durch Lungenkrebs sind auf das Rauchen zurückzuführen. Das heißt, alle acht Sekunden stirbt auf der Welt ein Mensch als Folge des Rauchens. In Deutschland sind das jeden Tag mehr als 300 Menschen (Quelle: BZgA).

Zum Glück liegt Nichtrauchen bei Jugendlichen im Trend. Dies bestätigen die aktuellen Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der BZgA im Jahr 2015.

Wollen Sie auch zum Nichtrauer werden? Auf der Webseite www.rauch-frei.info der BZgA finden Sie viele Informationen und Hilfsangebote.

Rauchen im Job:
Die Arbeitsstättenverordung hat geregelt, dass jeder Beschäftigte einen Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz hat. Dies kann auch bedeuten, dass in einem Gebäude Rauchverbot herrscht.

Ohne Alkohol, Tabak und Co. – Das können Sie tun!

  • Das angebotene Glas Bier/Sekt oder ähnlich sowie die Zigarette selbstbewusst ablehnen.
  • Alkohol ist kein Durstlöscher. Lieber ein Glas Wasser trinken.
  • Der Vorgesetzte hat gegenüber dem Mitarbeiter eine Fürsorgepflicht, es ist immer möglich, ihn anzusprechen und um Hilfe zu bitten.