Verantwortung

Ein Auszubildender und ein Ausbilder messen einen Gegenstand aus

Altersspezifische Wahrnehmung von Gefährdungen

Für Ausbilder und Ausbilderinnen ist es sehr wichtig zu erkennen, ob die jugendlichen Auszubildenden Gefährdungen auch als solche wahrnehmen. Dieser Aspekt muss auch in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden.

Dabei kann es für hilfreich sein, in einem Gespräch mit den Auszubildenden zunächst zu erfragen, welche Gefahren die Auszubildenden selbst erkennen und welche Konsequenzen die Auszubildenden daraus für ihr Verhalten ableiten. Mögliche Fragen für ein solches Gespräch wären:

  • „Welche Gefährdung nehmen sie als Auszubildende wahr?“
  • „Wie stark schätzen sie die Gefährdung ein?“
  • „Welche Auswirkung hat diese Einschätzung auf ihr eigenes Verhalten?“
  • „Was sollten sie als Auszubildende angesichts der Gefährdung tun oder unterlassen?“

So können ausbildende Personen Fehlverhalten Auszubildender verhindern:

  • Den Auszubildenden das nötige Wissen über Gefährdungen in der Betriebsstätte vermitteln.
  • Die Auszubildenden regelmäßig unterweisen.
  • Sich davon überzeugen, dass ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Gefährdungen vorliegen.
  • Regelmäßig überprüfen, ob die Auszubildenden zur Ausübung der jeweiligen Tätigkeiten in der Lage sind.
  • Selbst als Vorbild an die Gefahr angepasst handeln.

Ausbildende Personen müssen sich bei der Arbeit mit den Auszubildenden immer wieder die folgenden Fragen stellen:

  • Sind die Auszubildenden motiviert, sicher zu arbeiten?
  • Habe ich selbst dazu eine positive Einstellung und kann ich sie auf Auszubildende übertragen?
  • Wissen die Auszubildenden, was sie dürfen und was nicht?