Ernährung

Teller mit Salat und Putenstreifen

Um sich wohl zu fühlen, konzentriert arbeiten zu können und fit zu sein, benötigt man die richtigen Nährstoffe – sonst macht der Körper früher oder später schlapp. Nahrungsmittel gibt es genug: Man muss aber lernen, sie richtig zu kombinieren.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt für den täglichen Speiseplan:

Reichlich und täglich:
(Vollkorn-)Getreide und Getreideprodukte, Kartoffeln, frisches Obst und Gemüse sowie reichlich Getränke, am besten Wasser, Saftschorlen und/oder ungesüßten Tee

Mäßig und täglich:
Eiweiße in Form von Milch, Joghurt, Quark und Käse, hochwertige Öle

1-2 mal in der Woche:
Fleisch, Fisch, Wurst und Eier

Selten:
Fettiges und Süßes

Auf die Frage, wie hoch der tägliche Kalorienbedarf ist, gibt es keine allgemein gültige Antwort. Zu viele unterschiedliche Faktoren (Alter, Geschlecht, berufliche und sportliche Aktivität, Veranlagung) sind bei dieser Frage zu berücksichtigen. Es ist wichtiger, abwechslungsreich und nach den oben genannten Empfehlungen zu essen, als Kalorien zu zählen.

Richtige Ernährung – Das können Sie tun!

  • Frühstück: Das Gehirn verbraucht rund ein Fünftel unseres täglichen Energiebedarfes. Insbesondere morgens benötigt das Gehirn neue Energie aus einem guten Frühstück, um konzentriert denken zu können. Auch wenn morgens noch kein Appetit da ist, sollten Sie wenigstens eine Kleinigkeit essen. Vielleicht etwas Obst oder einen kleinen Joghurt. Frühstücken Sie dann etwas später richtig.
  • Essen Sie abwechslungsreich und nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.
  • Vollkorn: Greifen Sie häufiger zu Vollkornprodukten, wie Vollkornbrot oder Haferflocken. Sie enthalten alles, was Ihr Gehirn für lange Konzentrationsphasen braucht.
  • Bewusst essen: Machen Sie Pausen und essen Sie konzentriert und genussvoll. Wer alles nebenbei in sich hineinstopft, nimmt oft mehr zu sich, als er braucht.
  • Viel trinken: Trinken Sie am Tag mindestens 1,5 Liter kalorienfreie oder –arme Getränke, wie Saftschorlen, Wasser oder ungesüßten Tee. Ein Flüssigkeitsmangel macht sich unter Umständen durch Konzentrationsprobleme, Müdigkeit und Kopfschmerzen bemerkbar. Softdrinks mit oder ohne Süßstoffe sollte man nur selten genießen.
  • Wenig Zucker und Fett: Versuchen Sie, Ihren Konsum von Süßigkeiten und fettigen Lebensmitteln, wie Pommes oder Chips, einzuschränken. Besonders die Kombination von Zucker und Fett schlägt sich in einer hohen Kalorienzahl und wenig Nährstoffqualität nieder.