Lärm
Lärm am Arbeitsplatz
- stört!
- kann dein Gehör dauerhaft schädigen!
- erhöht die Unfallgefahr, weil man Signale schlechter wahrnimmt!

Auch bei Lärm gilt: Zuallererst muss der Lärm durch technische oder organisatorische Maßnahmen (z. B. den Einsatz von geräuscharmen Sägeblättern) so weit wie möglich reduziert werden. Reicht das nicht, muss Gehörschutz auf die Ohren.

Ist das laut hier!
Die Lärmbelastung hängt nicht nur von der Lautstärke ab, sondern auch von der Dauer des Lärms.
Eigentlich logisch.
Ab einem Tages-Lärmexpositionspegel von 80 dB(A) muss der Arbeitgeber dir geeigneten Gehörschutz zur Verfügung stellen.
80 dB(A)?
Die Lautstärke wird in Dezibel (dB) angegeben.
OK.
Ab 85 dB(A) musst du deinen Gehörschutz tragen. Dann spricht man von einem „Lärmarbeitsplatz“.
Tragen von Gehörschutz:
Liegt der Tages-Lärmexpositionspegel bei 85 dB(A) oder höher, sind alle Beschäftigten verpflichtet, Gehörschutz zu tragen.
Es gibt je nach Arbeitslärm verschiedene Arten von Gehörschutz. Der Arbeitgeber entscheidet, welcher Gehörschutz für welche Tätigkeit zu nutzen ist.





Gehörschutz-Otoplastiken
Die Berufskrankheit „Lärmschwerhörigkeit“ gehört zu den häufigsten anerkannten Berufskrankheiten.
Daher sind Lärmschutz-Maßnahmen während der Arbeitszeit (und im Privatleben) immer sinnvoll.
Gutes Hören – Das kannst du tun!
- Lass dir die Benutzung und Aufbewahrung des Gehörschutzes durch deinen Ausbilder erläutern.
- Trage immer konsequent Gehörschutz, wenn dieser angeboten wird oder vorgegeben ist.
- Gönn deinen Ohren längere Ruhephasen nach großen Lärmbelastungen (z. B. nach einer längeren, lärmbelasteten Arbeitsschicht).
- Halten Beschwerden (zum Beispiel Rauschen oder Pfeiffen im Ohr, dumpfes Hören) mehrere Stunden oder sogar Tage an, geh direkt zum Arzt.
- Nutze die arbeitsmedizinische Vorsorge, wenn sie dir angeboten wird.
- Auch in der Disco oder bei einem Konzert gilt: die kleinen Stöpsel sieht man kaum, machen aber einen großen Unterschied für Dein Gehör.
- Gehörschäden sind irreparabel – denke immer daran.